Die Künstlerinnen an der SAFFA 1958

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Einführung und Moderation: Monika Spring, Architektin ETH/SIA, Vorstand créatrices.ch

Input von Linda Christinger, Kunsthistorikerin

Freizeit oder Profession? – Die Künstlerinnen an der SAFFA 1958

Sowohl während der ersten als auch während der zweiten Schweizerischen Ausstellung zur Frauenarbeit war ein Bereich des Geländes für die bildende Kunst und das Kunstgewerbe reserviert. Der langen Liste von Künstlerinnen kann man dabei entnehmen, wie viele Frauen sich in der damaligen Schweiz kreativ betätigten. So reichten die drei von der Architektin Lisbeth Sachs konzipierten Kunstpavillons nicht aus, um alle Objekte auszustellen. Auf dem SAFFA-Gelände, in Restaurants und im Wohnturm, aber auch im Helmhaus Zürich wurden weitere Kunstausstellungen organisiert. Anhand des unübersehbaren Kunstwerks «die Linie» von Warja Honegger-Lavater und weiterer Beispiele soll ein Überblick über das damalige weibliche Schaffen in der Kunst gegeben werden. Daneben wird aber auch der Frage nach der Kunst als Beruf für Frauen und ihrer Chancen in der von Männern dominierten Kunstwelt nachgegangen werden. Eine Frage, die heute noch so brisant ist wie vor 60 Jahren.

Gespräch mit unseren Gästen, den Töchtern von Warja Honegger-Lavater:
Cornelia Hesse Honegger, Wissenskünstlerin und Bettina Egger, Kunsttherapeutin
Erinnerungen an die Entstehung des Kunstwerks «die Linie» und ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten als Kinder eines engagierten Künstlerpaares.

Anschliessend Diskussion und Apéro